Übersetzung

Normalerweise ergibt sich das Honorar des Übersetzers an der Menge des überstetzen Textes. Man unterscheidet dabei zwischen genormten Seiten und Zeilen, allerdings auch Zeichen und Wörtern, welche als Abrechnungsgrundlage dienen können. Es muss ausßerdem vorher abgesprochen sein, ob es sich dabei um einen Text in der Ziel- oder Ausgangssprache handelt. Auf Bedarf, beider Seiten, kann ebenso die gebrauchte Arbeitszeit als Rechnungsgrundlage dienen. Was sich für den Sprachmittler am ehesten schickt, ist auch immer abhängig davon, wie hoch der Anspruch des Textes an die Translation ist und wie komplex der Aufwand der Translation einzuordnen ist. Grundsätzlich sollte ein Übersetzer bei einer zeitbasierten Rechnung den größten Verdienst machen. Die Variante ist am gängigsten bei Tätigkeiten im Bereich Überarbeitung sowie Lektorat Schriftstückes. Oft entstehen Rabatte im Zusammenhang mit regelmäßigem Eingang von Aufträgen., Wer in Österreich gelernter Übersetzer werden will, hat nicht so eine Vielzahl an Optionen zur Wahl wie in der Bundesrepublik. Mit Wien, Graz sowie Innsbruck stehen 3 Ausbildungsorte zur Auswahl, wobei lediglich in Wien ein universitärer Studiengang geboten wird. Es geht dabei um den Mittelpunkt von der Translationswissenschaft und somit die höchste akademische Instanz des Landes in diesem Bereich. In Innsbruck sowied Graz befinden sich an die Uni angeschlossene Institute, die für die Ausbildung der Übersetzer zuständig sind. Das Interesse an dieser Tätigkeit ist vor allem in der Globalisierungszeit durchaus gegeben und somit sollte es nicht allzu lange brauchen, bis das Studienfach beziehungsweise diese Lehre an anderen Standorten innerhalb Österreichs geboten wird. In der Schweiz erfolgt vorwiegend eine hochschulische Fachausbildung mit dem Diplom als Abschluss. Bachelor- oder Masterabschlüsse sind aber bspw. in Zürich wie auch Genf genauso möglich., Generell gilt der Beruf des Sprachmittlers als freiberufliche Tätigkeit, auch als Katalogberuf betitelt. Obgleich die Lehre recht standardisiert wurde, ist die wirkliche Beschäftigung höchst ungleich. Dies liegt nicht allein an den zahlreichen Fachbereichen sowie Chancen zur Spezialisierung. Es hat ebenfalls damit zu tun, dass es viele Quereinsteiger gibt, die keinerlei berufsbezogene Lehre absolviert haben, sondern ursprünglich in anderen Tätigkeitsfeldern aktiv waren. Ebenso reichlich Ausländer gebrauchen ihre Sprachkenntnisse und werden in dem Gewerbe des Sprachmittlers tätig. Da diese Berufsbezeichnung innerhalb Deutschlands nicht durch das Gesetz geschützt ist, existiert die Möglichkeit. Das Problem ist, dass es deshalb ganz unterschiedliche Qualitäten existieren. Wer also einen Sprachmittler sucht, sollte genau dessen Referenzen prüfen, um am Ende eine zufriedenstellende Übersetzung zu bekommen., Ungeachtet dessen, dass der Beruf als Sprachmittler an sich zwar keinen Schutz betreffend der Jobbezeichnung hat, dürfen beglaubigte Übersetzungen dennoch lediglich von speziellen Übersetzern vorgenommen werden. Diese haben das Zertifikat zum geprüften Übersetzer erworben oder sind von öffentlicher Stelle einberufen worden. Die Einberufung findet stets unter Beachtung der Exaktheit ebenso wie Beschaffenheit der Übersetzungen statt, sodass eventuell ein Nachweis vorgezeigt muss. Auch eine Beeidigung kann in gewissen Situationen erfolgen. Amtlich bestätigte Translationen sind z.B. für Auslandsaufenthalte enorm wichtig, falls die Behörden offizielle Dokumente in der Sprache des Landes vorgelegt bekommen wollen. Das könnten bspw. Zeugnisse, Urkunden oder auch Gesundheitsnachweise sein. Um an den staatlich geprüften Übersetzer zu kommen, der eine beglaubigte Übersetzung anfertigt, kann man sich an eine Behörde in der Stadt oder Gemeinde wenden., In den DACH-Ländern Schweiz, Österreich ebenso wie Deutschland kann sich prinzipiell jeder, auch ohne eine entsprechende Ausbildung als Sprachmittler bezeichnen und in dem Gewerbe tätig sein. Ungleich sieht es z. B. bei Anwälten, Steuerberatern und Ärzten aus, welche einen eine Ausbildungsbestätigung erbringen müssen, damit sie diese Berufsbenennung führen dürfen. Um dem gegenzusteuern, existieren jedoch bestimmte Bezeichnungen, welche durchaus eines Nachweises bedürfen. Dies betrifft beispielsweise die Betitelungen öffentlich einberufener Sprachmittler oder ermächtigter Sprachmittler, ebenso geprüfter Sprachmittler sowie staatlich anerkannter Dolmetscher. Dies gilt außerdem für die studierten Abschlüsse des Bachelor of Arts Übersetzer sowie des M.A. Übersetzer. Einen Beschaffenheitsstandard bringt eine ISO-Norm, namentlich die EN 15038, an dem sich ebenso freischaffende Sprachmittler als auch Vermittlungen orientieren sollten.

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